Kunstverein-Ingelheim e.V.

AUSSTELLUNGEN 2018

 

Malerei von Andrea Wesseli

Evolution und Zivilisation
geformt und strukturiert von Bewegung, Licht und Zeit
Konservierung und Zerfall
Die Wasseroberfläche trennt und verbindet
sie erzeugt einen Dualismus
gleichzeitiges Existieren von 2 Welten
sie spiegelt die Welt: die Sonne und der Himmel versperren die Transparenz
und im Schatten wird der Blick frei, in die Unterwelt
Blick durch die Wasseroberfläche wie durch ein Brennglas
gibt den Blick frei in die Unterwelt
diese wirkt wie inszeniert durch die Verbindung von Licht und Wasser
wie beleuchtet durch einen Spot auf einer unterirdischen Bühne
magisch, verzaubert
Wasser als Symbol des Lebens
Existenziell
Wasser gibt und nimmt
die Welt wird bestimmt durch das Maß an Wasser
Leben – Wachstum – Tod
diese magische Unterwasserwelt verschwindet mit dem Rückzug das Wassers
Wasser konserviert alte Spuren
verändert mit Ruhe, Kraftvoll und dauerhaft
verbindet
Steine brechen im Laufe der Millionen, werden abgeschliffen, formieren sich neu durch das stetig fließende Wasser
Neugierde
eintauchen in eine andere Welt
Drang danach, etwas darzustellen, was sonst keine Beachtung findet
die Poesie des Einfachen – Schlamm – Steine – Morast
Wasserscheide
eine durchlässige imaginäre Grenze zwischen Leben und Tod

 

 

 

 

 

 

 

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Die Welt der Liesel Metten

Fünfte Station der Retrospektive zum 80. Geburtstag der Künstlerin aus Nieder-Olm

 Liesel Metten wurde 1938 in Recklinghausen geboren. Bis zu ihrem achten Lebensjahr wusste sie nicht, was Frieden ist. Den Krieg erlebte das Kind als "spannendes Abenteuer". Doch ihre extreme Kurzsichtigkeit lenkte den Blick besonders auf die kleinen Dinge, die scharf erscheinen, wenn man ganz nah herangeht. Das große Ganze blieb unklar. Im folgenden Film erzählt Liesel Metten von ihrer Kindheit, der Begegnung mit dem weltberühmten Bildhauer Henry Moore, der Ausbildung bei Heinrich Kirchner, wie sie bei einer Studienfahrt ihren Mann Johannes kennenlernte und wie man als Bildhauerin fünf Kinder erzieht.

 

 

Die Korkbilder im Kunstverein Ingelheim

Es sind die freundlichen Ungeheuer einer ungeheuren Phantasie - die Fabelwesen der Liesel Metten. Und sie nehmen in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien Gestalt an. In Bronze gegossen, mit Gips modelliert, auf Leinwand oder Papier gemalt.. Da gibt es Einhörner, Rüsseltiere, Riesenschnecken, Schmetterlinge, Ungeheuer - eben lauter komische Käuze.

Der Kunstverein Ingelheim ist die fünfte und letzte Station dieser großartigen Retrospektive. Wir konzentrieren uns auf eine jüngere Schaffensphase der Künstlerin, in der großformatige Korkbilder entstanden - eine Art Scherenschnitt, aber eben aus dem ungewöhnlichen Werkstoff Korkpapier. Eine Auswahl der Bilder sehen Sie in dieser Diashow.

 

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"Es knirscht im Auge"

Susanne Maurer - Himmel und Landschaft
Vom 6.5. bis 29.6. im Kunstverein Ingelheim
 
 
 
 
Landschaften sind ihre Leidenschaft. "Während des Studiums, danach und bis heute interessiert mich nichts Anderes", sagt Susanne Maurer mit einem ungeheuren Selbstverständnis. Ihre Bilder atmen Ruhe, haben eine meditative Wirkung. Die Sensation ereignet sich an der Linie des Horizonts. Da prallen die Farben aufeinander, bis es im Auge "knirscht". Die Landschaften entstehen in Susanne Maurers Fantasie. Vielleicht entspringen Sie der Sehnsucht der Künstlerin, die mitten in Berlin lebt und arbeitet. Manchmal bestehen vier Fünftel eines Bildes aus Himmel - aber was für ein Himmel. Man möchte die Flügel spreizen und nur noch fliegen.
Ich habe Susanne Maurer in Kreuzberg besucht und einen sehr persönlichen Film mit ihr gedreht. Klicken Sie einfach auf den Link ganz unten.
 
 
 

 

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"WIR SIND DOCH NICHT IM KINDERGARTEN"

Malerei und Objekte von Marc Taschowsky
Vom 29.4. bis 24.5.2018 im Kunstverein Ingelheim
 
 
 
 
Er kann keine Sekunde still stehen. Marc Taschowsky ist immer in Bewegung. Sein künstlerisches Leben scheint einem inneren Rhythmus zu folgen - und der liegt sicher nicht unter 130 bpm. In seinem Kreuzberger Atelier arbeitet er zumeist an mehreren Werken gleichzeitig. Und sein Output ist enorm. „Auf abenteuerliche Fernreisen kann ich verzichten“, sagt der Wahl-Berliner. „In meinem Atelier habe ich Abenteuer genug“. Und so sehen seine Werke dann auch aus: Hier treffen die skurrilsten Dinge aufeinander. So stellt man sich die virtuellen Welten vor, die Tad Williams in seiner Science-Fiction-Romantrilogie „Otherland“ beschreibt. Das ist mitreißend, schockierend, verwirrend und inspirierend zugleich. Marc Taschowskys Kunst betrachtet man nicht - man erlebt und spürt sie!

Lars Michael Storm 

Kuratiert wurde die Ausstellung von Susanne Mull und Dietmar Gross. Die beiden holen nach Taschowsky auch dessen Frau Susanne Maurer nach Ingelheim. Ihre Arbeiten werden ab dem 26.Mai gezeigt. 
 
 
Klicken Sie auf das Video und erleben Sie den Künstler in seinem Element.
 

 

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Karin Klemm

Ausstellung: 26.03.-21-04.2018

 

Während des Aufbaus ihrer Ausstellung haben wir Karin Klemm begleitet:

 

Berichterstattung über die Ausstellung:

Allgemeine Zeitung Ingelheim 20.03.2018

Allgemeine Zeitung Ingelheim 27.03.2018

 

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Seit Gründung unseres Vereins 2014 haben folgende Künstler bei uns ausgestellt:

 2014 

  • Bruno K.
  • Karol Rousin
  • Petra Jung
  • Mitglieder 2014

2015

  • Anne Kuprat
  • Monika Geisbüsch
  • Heike Negenborn
  • Danila Menshikov
  • Achim Ribbeck
  • Alice Stäglich
  • Manfred Pieck
  • Mitglieder 2015

2016

  • Karin Waldmann
  • Michael Apitz
  • Valy Wahl
  • Amador Vallina
  • Susanne Ritter
  • Sven Schalenberg
  • Rudi Nowak
  • Finther Gruppe
  • Christan Felder
  • Mitglieder 2016

2017

  • Mitgliederausstellung 2016/17
  • Ursula Niehaus
  • Petra Balbach 
  • Katrin Schneider / Berit Jäger (02. 04. 2017 bis 29. 04.2 017
  • Art Quadrat
  • Udo W. Gottfried
  • Gabi Klinger
  • Gerlinde Zantis / Michael Dohle
  • Christine Hach  29.10. bis 25.11.
  • Mitgliederausstellung 2017/18

2018:

  • Juliane Gottwald, 14.01. - 10.02. Malerei
  • ArtQuadrat, 18.02. - 17.03. Vier Mitglieder stellen aus