Die Gründung - Kunstverein Ingelheim eV

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Die Gründung

Der Verein

Kunstverein Ingelheim gegründet
Am 25 März 2014 trafen sich 16 Ingelheimer Gleichgesinnte, um den "Kunstverein Ingelheim" zu gründen. Fast muss man sagen „endlich“, denn 75 Jahre brauchte es, einen Verein mit dem Zweck der Förderung bildender Kunst ins Leben zu rufen. Denn so versteht sich der Verein, in dessen Satzung es heißt: „Zweck des Vereins ist die Förderung zeitgenössischer bildender Kunst. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Ausstellungen und Projekten, die den Austausch und die Vernetzung lokaler, regionaler und überregionaler Kunst fördern sowie durch die Vermittlung der Projekte in die Öffentlichkeit.“
Den Ruf nach einem Kunstverein hatte man in der Vergangenheit schon öfter gehört, konkretisiert wurde er durch die im vergangenen Jahr sehr erfolgreiche „Kleine Ingelheimer Kunsthalle“, die mit ihrem Motto „Kunst findet Stadt“, rund 8.000 Besuchern und jeder Menge Zustimmung geradezu aufforderte, einen Kunstverein zu gründen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich eben jene zusammengefunden haben, die bereits in der „Kleinen Kunsthalle“ zu den Protagonisten zählten.
In seiner Begrüßung ging der Initiator der „Kleinen Kunsthalle“, Michael Horaczek, auf die Kunst als Kulturgut ein, die in unserer schnelllebigen Zeit, durchaus im Interesse der Menschen steht. „Die Arbeit an dem Kulturgurt Kunst sollte uns allen wichtig sein“, so Horaczek und weiter:“ Wir leben hier in Rheinland-Pfalz in einer Region, die nur recht einseitig mit ihren naturgegeben Reizen wuchern kann. Andererseits blicken wir auf eine Kultur zurück, wie sie viele andere Gegenden nicht bieten können, denn Rheinland-Pfalz ist mit seiner verhältnismäßig jungen Geschichte sehr reich an kulturellen Schätzen. Es muss in einer Region wie Rheinhessen gelingen, die an Kunst interessierten Menschen zusammenzuführen und das kulturelle Profil weiter zu stärken. Das Kunstangebot der Region sollte noch wesentlich stärker in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gebracht werden. Mehr Menschen, vor allem auch in den Gebieten, die abseits der größeren Städte liegen, sollten am kulturellen Leben teilhaben können. So möchte ich Künstlerinnen und Künstler, Kunstliebhaber und Kunstförderer aufrufen, sich zusammenzufinden und gemeinsam Projekte zu initiieren“.
Wie es sich für eine Vereinsgründung gehört, wurde ein Satzungsvorschlag durch die Anwesenden geprüft, in Kleinigkeiten ergänzt und verabschiedet, bevor man zur Wahl des Vorstandes kam. Einstimmig - bei Stimmenthaltung der jeweils vorgeschlagenen Mitglieder - wurden Michael Horaczek als erster Vorsitzender, Jens J. Huber als Stellvertreter, Ulrike Ahles als Schriftführerin und Petra Borrmann als Kassenwartin gewählt.
Die Vereinsmitglieder beauftragten den Vorstand, die Eintragung des Vereins zu erwirken sowie beim Finanzamt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu beantragen.
Unabdingbar ist es weitere Mitstreiter zu finden, um den Verein den finanziellen Rahmen zu geben, den er benötigt, um bildende Kunst noch mehr zu unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf einen Mindestbeitrag von 25,- Euro jährlich (ermäßigt 15,-- Euro) festgelegt. Familien zahlen 40,- € Mindestbeitrag im Jahr.
Mit weiteren Veranstaltungen wird potenziellen Mitgliedern das Konzept des Verein näher gebracht  und die neue „Ingelheimer Kunsthalle“ präsentiert.

 
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